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Raphael Kandra zum ersten Mal Deutscher Einzelmeister

Franziska Hennes holt im Sportwerk Hamburg vierten Einzeltitel

Hamburg, 18. Februar 2018. Der Finaltag der 43. DUCAT Deutschen Einzelmeisterschaften bot spannende, hochklassige Spiele umrahmt von einem Rahmenprogramm mit der Tanzperformance der Gruppe Extravaganza, sowie Licht und Pyroeffekten, die erstmals in dieser Form bei einer DEM im Sportwerk Hamburg zum Einsatz kamen. In dieser stimmungsvollen Atmosphäre wurden erstmalig Raphael Kandra (1, Paderborner SC) und zum vierten Mal Franziska Hennes (1, Paderborner SC) Deutsche Einzelmeister. Sie waren in ihren Finals erfolgreich gegen Valentin Rapp (3/4, SI Stuttgart) bzw. Sina Kandra (2, Paderborner SC). Die Bronzemedaillen gingen erstmalig an Tim Weber (2, Black & White RC Worms) und Nele Hatschek (3/4, SRC Duisburg) Die Esche Deutschen Amateurmeisterschaften gewann Dustin Eickhoff (33/64, 1. SC Diepholz) im Finale gegen den Felix Göbel (33/64, ST Aplerbeck).

Raphael Kandra wurde seiner Favoritenrolle zum Spielbeginn im Finale gegen Valentin Rapp voll gerecht. Hochkonzentriert agierte der Paderborner und ging so schnell mit 11:5 und 11:2 in Führung. Doch dann kam Valentin Rapp besser ins Spiel und konnte mit guten Längen dem druckvollen Spiel seines Gegners mehr entgegensetzen. So gewann der Stuttgarter, der nie zuvor in einem Finale einer DEM oder bei einem Deutschen Ranglistenturnier stand, den dritten Durchgang. Doch dann war es wieder Kandra das Finale zu bestimmen, wobei Rapp zwar gut dagegen hielt, aber der Titel nach dem 11:6 im vierten Satz verdient zum ersten Mal an Raphael Kandra ging. „Es ist der größte Erfolg meiner Karriere und bedeutet mir sehr viel. Valentin Rapp hat seine Chance gegen mich dritten Satz gut genutzt, doch ich konnte mich dann wieder auf mein Spiel konzentrieren und so gewinnen.

Das kleine Finale bot ein enges Match zwischen dem zweiten der Setzliste Tim Weber und Jung-Nationalspieler Lucas Wirths (5/8, Paderborner SC). Der junge Paderborner leistete viel Gegenwehr und zwang Weber in den ersten Durchgängen in die Verlängerung, der dann aber mit 13:11 und 16:14 die Oberhand behielt. Anschließend bestimmte Weber das Spiel und gewann mit dem 11:2 seine erste DEM-Bronzemedaille. Auch für Lucas Wirths war es seine beste Platzierung bei einer DEM.

Im Finale der Damen trafen die arrivierten Spielerinnen des Paderborner SC Franziska Hennes (1, Deutsche Meisterin 2013, 2014 und 2017) und Sina Kandra (2, zweifache Deutsche Meisterin 2011 und 2015) aufeinander. Es entwickelte sich ein Spielverlauf über fünf Sätze, das hin und her wog. Zunächst erwischte Kandra den besseren Start und ging mit 11:4 schnell in Führung, doch dann war es an der Vereinskollegin Hennes, das Heft des Handelns zu übernehmen. So gingen die Sätze zwei und drei mit 11:7 sowie 11:8 zu ihren Gunsten. Doch der vierte Durchgang ging wieder mit 11:5 deutlich an Kandra. Im engen Entscheidungssatz setzte sich Hennes mit 11:8 durch und gewann zum zweiten Mal in Folge die DEM im Sportwerk Hamburg sowie ihren vierten Titel insgesamt. „Die ersten beiden Sätze waren wechselseitig von hoher Nervosität geprägt. Dann hat mich mein konzentrierteres Spiel nach vorne gebracht“, sagte Hennes direkt nach ihrem Finalsieg.

Nele Hatschek gewann das kleine Finale gegen Saskia Beinhard (3/4, SC Monopol Frankfurt) und holten mit der Bronzemedaille den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere. Dieser Erfolg war so im Spielverlauf lange nicht absehbar. Schnell lag Hatschek 7:11 sowie 4:11 hinten und war im dritten Satz bereits mit 4:8 im Rückstand, bevor sie den gesamten Spielverlauf auf den Kopf stellte. Nach einer Aufholjagd zum 11:9 im dritten Satz gewann sie auch die Durchgänge vier und fünf jeweils mit 11:7. Auf die Frage des Moderators was Hatschek, denn ab der Spielmitte anders gemacht hätte, sagte sie achselzuckend: „Weiß ich gar nicht. Beim 4:8 hatte ich im Kopf das Spiel eigentlich schon verloren gegeben. Aber so spielte ich dann viel lockerer und alle Bälle, die ich mir vorgenommen hatte, klappten auf einmal. Das konnte ich mir dann bis zum Ende bewahren.“

Die Hamburger Platzierungen: 8. Platz, Rudi Rohrmüller; 10. Platz, Felix Auer; 12. Platz Christian Wucherer; 14. Platz Julius Benthin; 17.Platz Norman Junge (alle Sportwerk Hamburg e.V.).

Schon zu Beginn des Finaltages um 11 Uhr gab es ein enges Finale der ESCHE Deutschen Amateurmeisterschaften zwischen Dustin Eickhoff und Felix Göbel. In vier Sätzen setzte sich der Diepholzer in dem umkämpften Spiel durch. Jukka Aalto (33/64, Kaifu Ritter) belegte als bester Hamburger den 6. Platz.

Sina und Raphael Kandra ziehen souverän in die DEM-Halbfinals ein

Tim Weber und Lucas Wirths mit Fünfsatzsiegen in den Top vier

Hamburg, 16. Februar 2018. Am zweiten Tag der 43. DUCAT Deutschen Einzelmeisterschaften standen die zweite Runde der Herren sowie die Viertelfinalspiele der Damen und Herren im Sportwerk Hamburg auf dem Programm. Bei Damen zogen unter anderem mit Franziska Hennes (1, Paderborner SC) und Sina Kandra (2, Paderborner SC) die Topgesetzten in die Halbfinals ein. Bei den Herren ließen im Viertelfinale Raphael Kandra (1, Paderborner SC) und Valentin Rapp (3/4, Paderborner SC) keine Zweifel an ihren Favoritenrollen gegen Kai Wetzstein (5/8, SC Monopol Frankfurt) und Tobias Weggen (5/8, Paderborner SC). Beide Spiele gingen mit jeweils 3:0 jeweils klar zu ihren Gunsten aus. Spannende Fünfsatz-Spiele gab es zwischen Tim Weber (2, Black & White RC Worms) und Rudi Rohrmüller (5/8, Sportwerk Hamburg e.V.) sowie zwischen Lucas Wirths (5/8, Paderborner SC) und Yannik Omlor (3/4, SI Stuttgart). Den Halbfinaleinzug schafften Weber und Wirths.

Die Spannung im Viertelfinale zwischen Tim Weber und Rudi Rohrmüller war auf der Tribüne bei jedem Ballwechsel zu spüren. Das Publikum fieberte mehrheitlich mit dem Hamburger Bundesligaspieler Rudi Rohrmüller, der den ersten Durchgang gegen den an zwei gesetzten Wormser gewann. Auch im zweiten führte Rohrmüller und gewann den Satz nach einem Strafpunkt und einem Strafsatz gegen Tim Weber, der wegen Meckerns gegen die Schiedsrichter-Entscheidungen bestraft wurde. Anschließend kam Tim Weber konzentrierter auf den Court zurück und gewann zunehmend die Oberhand gegen einen müder werdenden Rohrmüller. So drehte Weber das Spiel noch zum 3:2-Erfolg.

Lucas Wirths ging in seinem Viertelfinale gegen Yannik Omlor relativ schnell mit 2:0 in Führung. Auch im dritten Durchgang sah alles nach einem klaren Satzerfolg aus. Doch Wirths schien aufgrund des Zwischenergebnisses etwas die Konzentration zu verlieren und Omlor drehte die Sätze drei und vier. Im fünften Durchgang gewann Wirths seine Stärke zurück und siegte mit 3:2. In den Halbfinalspielen treffen Raphael Kandra auf Lucas Wirths (Spielbeginn 16 Uhr) sowie Valentin Rapp auf Tim Weber (18 Uhr).

In die Runde der besten vier zogen bei den Damen die vier topgesetzten Spielerinnen ein. Während Sina Kandra gegen Xenia Schlingelhof (5/8, 1. SC Berlin) und Nele Hatschek (3/4, SRC Duisburg) gegen Mareike Omlor (5/8, SC Yeloow Dot Maintal) ihre Siege klar gestalten konnten, hatten Titelverteidigerin Franziska Hennes und Saskia Beinhard (3/4, SC Monopol Frankfurt) engere Sätze zu bestreiten. Hennes kam am Ende über Annika Wiese (9/16, Paderborner SC) aber ebenso zu einem 3:0 Erfolg wie Beinhard gegen Maria Thürauf (5/8, Squash Devils). In den Halbfinalspielen treffen am Samstagnachmittag Franziska Hennes auf Saskia Beinhard (Spielbeginn 14 Uhr) und Sina Kandra auf Nele Hatschek (16 Uhr).

Die Hamburger Bundesligaspieler Felix Auer (9/16, Sportwerk Hamburg), der gegen Nationalspieler Valentin Rapp in der Gewinnerrunde unterlag, und Christian Wucherer (9/16, Sportwerk Hamburg) treffen in Platzierungsspielen der Plätze 9 bis12 aufeinander. Julius Benthin (17/32, Sportwerk Hamburg) zeigte am Freitagvormittag eine sehr gute Leistung gegen Nationalspieler Lucas Wirths, verlor aber mit 0:3. So spielt der junge Hamburger weiter um die Plätze 13 bis 16. Norman Junge (33/64, Sportwerk Hamburg) kämpft noch um die Plätze 17 bis 20. Bei den ESCHE Amateurmeisterschaften geht es erst am Samstag um den Halbfinaleinzug.

Spielbeginn ist am Samstag, 17. Februar, um 11 Uhr. Die Halbfinalspiele der Damen und Herren beginnen um 15 Uhr. Für Samstag und Sonntag gibt es gestaffelte Ticketpreise für die Center Court Tribüne sowie die Sitzplätze auf der rechten Seite des Glascourts. Für die Nebencourts und die Galerie am Center Court gibt es Stehplatzkarten. Die Preise liegen zwischen 5 Euro und 17 Euro pro Tag.

An allen Meisterschaftstagen werden die Spiele auf dem Glascourt im Sportwerk Hamburg auf der Seite www.squash-dem-2018.de in einem Livestream übertragen.

Topgesetzte Squasher mit souveränen DEM-Auftaktsiegen

Hamburger erfolgreich in der Qualifikation – Julius Benthin bereits in 2. Runde

Hamburg, 15. Februar 2018. Mit der offiziellen Begrüßung durch Johannes Voit (DSQV Vize-Präsident), Bart Wijnhoven (Betriebsleiter des Sportwerk Hamburg und Ausrichter) und Sven Friedrichs (Schiedsrichter Obmann des Hamburger Squashverbandes) wurden die 43. DUCAT Deutschen Einzelmeisterschaften und die ESCHE Deutsche Amateurmeisterschaften offiziell um 13 Uhr eröffnet. Direkt im Anschluss wurde die Qualifikationsrunde für das 32 Hauptfeld ausgetragen. Hier setzten sich unter anderem die Bundesligaspieler Cederic Lenz (17/32, Paderborner SC), Janosch Thäsler (33/64, Team Cadillac Eschweiler), Norman Junge (33/64, Sportwerk Hamburg e.V.) und Julius Benthin (17/32, Sportwerk Hamburg e.V.) sowie mit Jan Rauer (33/64, Sportwerk Hamburg e.V.) und Max Plettenberg (33/64, Kaifu-Lodge) weitere Hamburger Spieler durch.

Am Donnerstagabend wurden dann die ersten Hauptrunden der Damen und Herren gespielt. Bei den Damen zogen die Topgesetzten souverän in das Viertelfinale ein. In der Runde der besten acht treffen so Titelverteidigerin Franziska Hennes (1, Paderborner SC) auf Annika Wiese (9/16, Paderborner SC), Sina Kandra (2, Paderborner SC) auf Xenia Schlingelhof (5/8, 1. SC Berlin), Saskia Beinhard (3/4, SC Monopol Frankfurt) auf Maria Thürauf (5/8, Squash Devils) und Nele Hatschek (3/4, SRC Duisburg) auf Mareike Omlor (5/8, SC Yellow Dot Maintal)

Auch bei den Herren hatten die besten der Setzliste wenige Probleme zum DEM-Auftakt. Lediglich Nationalspieler Valentin Rapp (3/4, SI Stuttgart) gab gegen einen stark aufspielenden Norman Junge überraschend den ersten Satz ab. Anschließend konnte der Stuttgarter das Spiel dann aber bestimmen spielte nahezu fehlerfrei, um mit 3:1 in die nächste Runde einzuziehen. „Ich wusste, dass Norman ein schwerer Gegner wird – auch wenn ich als Favorit galt. Im ersten Satz habe ich nicht gut ins Spiel gefunden und Norman hat sehr gut gespielt. Anschließend konnte ich aber den Druck erhöhen und Norman hat mehr Stopps gespielt, was mir zusätzlich in die Karten spielte“, sagte Valentin Rapp. Überlegen setzten sich Raphael Kandra (1, Paderborner SC) gegen Janosch Thäsler, Tim Weber (2, Black & White RC Worms) gegen Michael Gäde (17/32, Squash Devils) und Yannick Omlor (3/4, SI Stuttgart) gegen Jens Fischmann (17/32, Squash Club Fit Fun) durch. Rudi Rohrmüller (5/8, Sportwerk Hamburg e.V.) ließ in seinem Auftaktmatch gar nur einen Gegenpunkt von Markus Mißbach (17/32, Skwosch Frösche Marburg) zu und auch Mannschaftskollege Felix Auer (9/16) siegte ohne Satzverlust. Julius Benthin erreichte bei seiner ersten DEM-Hauptfeldteilnahme die zweite Runde ohne Probleme. Hier wartet auf ihn mit Nationalspieler Lucas Wirths (5/8, Paderborner SC) eine sehr schwere Aufgabe.

Spielbeginn ist am Freitag, 16. Februar, um 11 Uhr. Die Viertelfinalspiele der Damen beginnen um 14 Uhr und bei den Herren um 17 Uhr. Die Teilnehmer der ESCHE Amateurmeisterschaften greifen am Freitagmittag in das Turniergeschehen ein.

Für Freitag bis Sonntag gibt es gestaffelte Ticketpreise und Dauerkarten für die Center Court Tribüne sowie die Sitzplätze auf der rechten Seite des Glascourts. Für die Nebencourts und die Galerie am Center Court gibt es Stehplatzkarten. Die Preise liegen zwischen 5 Euro und 17 Euro pro Tag. Die Dauerkarte für die Haupttribüne kostet 35 Euro (18 Euro ermäßigt für Jugendliche bis 16 Jahre).

An allen vier Meisterschaftstagen werden die Spiele auf dem Glascourt im Sportwerk Hamburg auf der Seite www.squash-dem-2018.de in einem Livestream übertragen.

Cederic Lenz eröffnet die DEM 2018 am Donnerstag gegen Dustin Eickhoff

Die DEM-Spielpläne stehen fest – Livestream aller Glascourt-Spiele

Hamburg, 14. Februar 2018. Die Turnierleitung des Deutschen Squash Verbandes (DSQV) hat am Mittwoch die Auslosungen für die 43. DUAT Deutschen Einzelmeisterschaften (DEM) sowie die ESCHE Amateurmeisterschaften (DAM) vorgenommen und die Spielpläne veröffentlicht. Den Auftakt am Donnerstag, 15. Februar, ab 13 Uhr bildet die Qualifikationsrunde für die 16 freien Plätze im 32er-Hauptfeld. Auf dem Glascourt im Sportwerk Hamburg eröffnet dann Cederic Lenz (17/32, Paderborner SC) gegen Dustin Eickhoff (33/64, 1. SC Diepholz) die Titelkämpfe. Julius Benthin (17/32, Sportwerk Hamburg e.V.) trifft in der Qualifikation für seine erste Teilnahme in einem DEM Hauptfeld in einem Hamburger Duell auf David Junge (33/64, SC Altona). Parallel spielt Norman Junge (33/64, Sportwerk Hamburg e.V.) um 13:45 Uhr gegen Timo Mühlenthaler (17/32, SF Idar-Oberstein).

Im Anschluss wird ab 16:45 Uhr direkt die erste Hauptrunde ausgetragen. Dabei trifft der topgesetzte Raphael Kandra (1, Paderborner SC) auf dem Glascourt auf den Sieger der Partie Janosch Thäsler (33/64, Team Cadillac Eschweiler) gegen Fynn Schuck (17/32, Bargteheider SC) und Tim Weber (2, Black & White RC Worms), nach der kurzfristigen krankheitsbedingten Absage seines Vereinskollegen Jens Schoor, als zweiter der Setzliste um 17:30 Uhr auf den Gewinner der Begegnung zwischen Michael Gäde (17/32, Squash Devils) und Wolfgang Bisenius (33/64, SC Monopol Frankfurt). Die Hamburger Bundesligaspieler Rudi Rohmüller (5/8), Felix Auer (9/16) und Christian Wucherer (9/16, alle Sportwerk Hamburg e.V.) treten ebenfalls um 17:30 Uhr zu ihren ersten Begegnungen bei den nationalen Meisterschaften an.

Die Teilnehmer der ESCHE Amateurmeisterschaften greifen am Freitagmittag in das Turniergeschehen ein.

Die Damen starten bei den 43. DUAT Deutschen Einzelmeisterschaften am Donnerstag, direkt mit der ersten Runde. Titelverteidigerin Franziska Hennes (1, Paderborner SC) spielt um 17:30 Uhr gegen Lena Sohl (17/32, SC Achim Baden) und Sina Kandra (2, Paderborner SC) trifft in ihrem ersten Match auf Jasmin Pick (9/16, Skwosch-Frösche Marburg).

Der Eintritt ist am Donnerstag für alle Squashfans frei. Für Freitag bis Sonntag gibt es gestaffelte Ticketpreise und Dauerkarten für die Center Court Tribüne sowie die Sitzplätze auf der rechten Seite des Glascourts. Für die Nebencourts und die Galerie am Center Court gibt es Stehplatzkarten. Die Preise liegen zwischen 5 Euro und 17 Euro pro Tag. Die Dauerkarte für die Haupttribüne kostet 35 Euro (18 Euro ermäßigt für Jugendliche bis 16 Jahre).

An allen vier Meisterschaftstagen werden die Spiele auf dem Glascourt im Sportwerk Hamburg auf der Seite www.squash-dem-2018.de in einem Livestream übertragen.

Countdown zu den Deutschen Squash Einzelmeisterschaften im Sportwerk

Setzlisten für die 43. nationalen Titelkämpfe veröffentlicht

Hamburg, 12. Februar 2018. Während die letzten Vorbereitungen im Sportwerk Hamburg für die 43. DUCAT Deutschen Einzelmeisterschaften und die ESCHE Amateurmeisterschaften vom 15. bis zum 18. Februar getroffen werden, hat der Deutsche Squash-Verband die Setzlisten veröffentlicht. Gemäß Ihrer Ranglistenpositionen führen diese Raphael Kandra (1, Paderborner SC) und Jens Schoor (2, Black & White RC Worms) bei den Herren sowie Franziska Hennes (1, Paderborner SC) und Sina Kandra (2, Paderborner SC) bei den Damen an.

Die Top-16 der Setzliste bei den Herren sind für die nationalen Titelkämpfe im Hauptfeld gesetzt. So folgen Tim Weber (3/4) und Valentin Rapp (3/4) auf den weiteren Positionen. Unter den besten 16 befinden sich auch drei Hamburger Bundesliga-Spieler: Rudi Rohrmüller wird nach seiner Einstufung aktuell an Position 5/8 geführt und Felix Auer sowie Christian Wucherer (alle drei Sportwerk Hamburg) rangieren an den Positionen 9/16. In jeder Spielklasse werden nur die Positionen eins und zwei gesetzt. Die weiteren Positionen werden in den Blöcken 3/4, 5/8, 9/16, 17/32, 33/64 gelost. Die Auslosung erfolgt am Mittwoch, 14. Februar, und anschließend wird der endgültige Spielplan für die Damen und Herren festgelegt.

Während die 16 besten Squasher am Donnerstag, 15. Februar, erst ab 17 Uhr zum Schläger greifen, spielen 32 weitere Spieler in einer Qualifikationsrunde bereits ab 13 Uhr die 16 freien Plätze im Hauptfeld aus. Unter ihnen auch Bundesliga-Spieler wie Jan Siegle (17/32, SI Stuttgart), Sandro Ehlers (17/32, SC Monopol Frankfurt) und Cederic Lenz (17/32, Paderborner SC) sowie die Hamburger Julius Benthin (17/32, Sportwerk Hamburg) und Norman Junge (33/64, Sportwerk Hamburg). Insgesamt sind 17 Teilnehmer für den Hamburger Squash Verband gemeldet.

Der Eintritt ist für alle Squashfans am Donnerstag frei. Für Freitag bis Sonntag gibt es gestaffelte Ticketpreise und Dauerkarten für die Center Court Tribüne sowie die Sitzplätze auf der rechten Seite des Glascourts. Für die Nebencourts und die Galerie am Center Court gibt es Stehplatzkarten. Die Preise liegen zwischen 5 Euro und 17 Euro pro Tag. Die Dauerkarte für die Haupttribüne kostet 35 Euro (18 Euro ermäßigt für Jugendliche bis 16 Jahre).

Alle Informationen gibt es im Internet unter www.squash-dem-2018.de. Die Setzlisten hat der DSQV bei Tournamentsoftware veröffentlicht.

 

Raphael Kandra zieht ohne Satzverlust in das Finale gegen Valentin Rapp ein

Paderborner DEM-Damenfinale zwischen Franziska Hennes und Sina Kandra

Hamburg, 17. Februar 2018. Den Halbfinaltag der 43. DUCTA Deutschen Einzelmeisterschaften wollte sich am Samstag, 17. Februar, kein Squashfan im Sportwerk Hamburg entgehen lassen. Die Zuschauer auf der vollbesetzten Haupttribüne und den Stehplätzen rund um den Glascourt erlebten so die Finaleinzüge der Titelverteidigerin Franziska Hennes (1, Paderborner SC) und der zweifachen Deutsche Meister Sina Kandra (2, Paderborner SC) bei den Damen. In der Herrenkonkurrenz zog Raphael Kandra (1, Paderborner SC) zum fünften Mal in ein DEM Finale ein und Valentin Rapp (3/4, SI Stuttgart) feierte mit dem Endspieleinzug den größten Erfolg seiner Einzelkarriere.

Im ersten Halbfinale der Damen traf Franziska Hennes auf Saskia Beinhard (3/4, SC Monopol Frankfurt) und holte die ersten beiden Sätze souverän. Der dritte Satz gestaltet sich dann enger aber die Titelverteidigung machte den zweiten Finaleinzug in Folge mit 3:0 (11:4, 11:4, 11:6) perfekt. „Ich konnte Saskia gut unter Druck setzen und häufig mit Stopps nach vorne holen. Da ist meine Taktik voll aufgegangen. Im dritten Satz hat Saskia dann konzentrierter gespielt und es mir schwerer gemacht“, sagte Franziska Hennes, die so weiter auf Kurs Titelverteidigung ist.

Einen wesentlich engeren Satz verlauf erlebten die Zuschauer im zweiten Halbfinale der Damen. Nele Hatschek (3/4, SRC Duisburg) forderte die zweifache Deutsche Meisterin mit ihrer Schnelligkeit und Wendigkeit heraus. So kam Hatschek auch zu Satzbällen im zweiten Durchgang, konnte diese aber nicht nutzen. Am Ende setzte sich die erfahrenere Sina Kandra mit 11:9, 15:13 und 11:7 durch. „Nele hat mit das Leben schwer gemacht. Ich bin nicht gut in das Spiel gekommen. Es war das erste harte Spiel auf dem Glascourt für mich. Leider ärgere ich mich über meine Fehler immer selbst zu sehr, das machte es noch schwerer für mich“, analysierte Sina Kandra.

Im kleinen Finale spielen so um 12 Uhr Saskia Beinhard gegen Nele Hatschek und um 14 Uhr bestreiten Franziska Hennes und Sina Kandra das Finale der 43. DUCAT Deutschen Einzelmeisterschaften.

Raphael Kandra strebt auch am dritten Tag unbeirrt seinem Ziel des ersten Deutschen Einzeltitels entgegen. Auch in seinem vierten Spiel dieser DEM blieb er ohne Satzverlust und siegte klar gegen seinen Vereinskollegen Lucas Wirths (5/8, Paderborner SC). „Ich verspüre schon den Druck auf einmal Favorit zu sein, aber ich habe von Simon Rösner gelernt damit ruhig umzugehen. Lucas Wirths ist einer der jungen aufstrebenden Spielern, denen die Zukunft gehört. Für mich gilt es, dass auch international endlich mal der letzte Knoten platzt. Nach den Erfolgen dieses Jahr gegen höher eingestufte Spieler, will ich endlich unter die Top 40 kommen“, sagte Raphael Kandra.

Das zweite Halbfinale der Herren bot trotz des 3:0-Erfolges von Valentin Rapp lange spannende Ballwechsel und begeisterte die Squashfans im Sportwerk Hamburg. Viele sahen im Vorwege Tim Weber (2, Black & White RC Worms) leicht im Vorteil. Doch die Ergebnisse der Saison zeigten bereits, dass es ein Duell auf Augenhöhe werden sollte. Die entscheidenden Ballwechsel konnte Valentin Rapp für sich entscheiden und spielte nahezu ohne eigene Fehler. Letzteres machte im Halbfinale am Samstag wohl den Unterschied aus. „Ich wusste, dass Tim gestern ein sehr schweres Spiel hatte, während ich mich relativ deutlich durchsetzen konnte. So war meine Taktik auf lange Ballwechsel ausgelegt und sobald sich Chance eigenen Druck zu machen, diese zu nutzen“, sagte Valentin Rapp.

Spielreihenfolge am Finaltag auf dem Glascourt:

11:00 Uhr Finale ESCHE Amateurmeisterschaften:          Felix Göbel : Dustin Eickhoff

12:00 Uhr Kleines Damenfinale:                                              Saskia Beinhard : Nele Hatschek

13:00 Uhr Kleines Herrenfinale:                                               Lucas Wirths : Tim Weber

14:00 Uhr Tanzperformance Extravaganza

im Anschluss Damenfinale:                                                       Franziska Hennes : Sina Kandra

15:00 Uhr Herrenfinale:                                                              Raphael Kandra : Valentin Rapp

Nach dem Viertelfinalaus von Rudi Rohrmüller (5/8, Sportwerk Hamburg) belegt er als bester Hamburger Bundesligaspieler in der Endabrechnung den achten Platz. Felix Auer (9/16, Sportwerk Hamburg) spielt am Sonntag gegen Robin Ebert (9/16, 1. SC Karlsruhe) um den neunten Platz. Christian Wucherer (9/16, Sportwerk Hamburg) spielt um Platz 12 gegen Jan Siegle (9/16, SI Stuttgart) und Julius Benthin (17/32, Sportwerk Hamburg) hat gegen Johannes Thürauf (9/16, Squash Devils) bei seiner ersten DEM-Teilnahme die Chance auf den 13. Platz. Norman Junge (32/64, Sportwerk Hamburg) trifft im Duell der Bundesligaroutiniers auf Cederic Lenz (17/32, Paderborner SC). Sie spielen am Sonntag die Plätze 17 und 18 aus.

Das Finale der ESCHE Deutschen Amateurmeisterschaften bestreiten am Sonntag um 11 Uhr

Felix Göbel (33/64, ST Aplerbeck) und Dustin Eickhoff (33/64, 1. SC Diepholz). Juuka Aalto (33/64, Kaifu-Ritter) spielt als bester Hamburger um den fünften Platz gegen Fynn Schuck (17/32, Bargteheider SC).

An allen Meisterschaftstagen werden die Spiele auf dem Glascourt im Sportwerk Hamburg auf der Seite www.squash-dem-2018.de in einem Livestream übertragen.

Spannender Kampf um die Titel bei der Squash-DEM im Sportwerk Hamburg

Raphael Kandra übernimmt Favoritenrolle von Simon Rösner

Hamburg, 06. Februar 2018. Bereits zum dritten Mal in Folge werden die nationalen Squash-Titelkämpfe im Sportwerk Hamburg ausgetragen. Vom 15. bis 18. Februar spielen die besten Deutschen Damen und Herren bei den 43. DUCAT Deutschen Einzelmeisterschaften um die DEM-Pokale.

Der mehrfache Deutsche Vizemeister Raphael Kandra (42. WRL/2. DRL, Paderborner SC) übernimmt bei den 43. DUCAT Deutschen Einzelmeisterschaften die ungewohnte Favoritenrolle ein, nachdem der elfmalige Champion Simon Rösner (6. WRL/1. DRL, Paderborner SC), nach seinem World Series Erfolg in New York und weiterer internationaler Turniereinsätze, an dem Wochenende eine Regenerationspause nimmt. Durch Rösners Absage werden aber auch weitere Top-Ten-Spieler, wie Jens Schoor (3. DRL, Black & White RC Worms) oder Tim Weber (4. DRL, Black & White RC Worms), eine Titel-Chance wittern, so dass spannende Spiele von Beginn an garantiert sind. Bereits gemeldet haben auch die Nationalspieler Rudi Rohrmüller (Sportwerk Hamburg e.V.), Valentin Rapp (6. DRL, SI Stuttgart), Yannik Omlor (7. DRL, SI Stuttgart) und Lucas Wirths (9. DRL, Paderborner SC). Fest im Hauptfeld gesetzt ist zudem der Hamburger Bundesligaspieler Felix Auer (13. DRL, Sportwerk Hamburg e.V.), während Julius Benthin (29. DRL, Sportwerk Hamburg e.V.) aus der zweiten Bundesliga Mannschaft des Sportwerk zunächst in der Qualifikation antreten muss, um sich seine erste Hauptfeldteilnahme bei einer DEM zu sichern.

Im Finale 2017 erreichte Franziska Hennes (1. DRL, Paderborner SC) bei den Damen nach den Jahren 2013 und 2014 ihren dritten Meistertitel gegen ihre Vereinskollegin Sina Kandra (3. DRL, Meisterin 2011+2015). Beide Damen haben das Finale als sportliches Ziel sicher fest im Blick, aber die jüngeren Spielerinnen wir Saskia Beinhard (4. DRL, SC Monopol Frankfurt) oder Nele Hatschek (6. DRL, SRC Duisburg) werden alles geben, um selbst in das Endspiel zu gelangen.

Der Deutsche Squash Verband (DSQV) hat das Turniersystem modifiziert. Für das 32er-Hauptfeld der Herren sind die besten 16 Spieler gemäß Deutscher Rangliste gesetzt. Die weiteren 16 Plätze  werden in einer Qualifikationsrunde ausgespielt. Bei den Damen sind die besten acht Spielerinnen für das 16er-Hauptfeld gesetzt und die freien Plätze werden ebenfalls in einer Qualifikationsrunde ausgespielt. Die in den Qualifikationen unterlegenen Squasher und Squasherinnen spielen dann zusammen mit den Teilnehmern der hinteren Ranglistenpositionen die ESCHE Deutschen Amateurmeisterschaften aus. Insgesamt können so bis zu 112 Aktive um Titel und Platzierungen im Sportwerk antreten. Meldeschluss für alle Felder ist diesen Freitag, 09. Februar.

Die 43. DUCAT Deutschen Squash Einzelmeisterschaften sind mit 5.000 Euro Preisgeld dotiert. Für beide Felder können Wildcards durch den DSQV Sportausschuss vergeben werden und eine Eingruppierung nach Spielstärke beantragen, wenn man – wie beispielsweise Rudi Rohrmüller aus terminlichen Gründen – in diesem Jahr keine Deutsche Rangliste gespielt hat.

Der Eintritt ist für alle Squashfans am Donnerstag frei. Für Freitag bis Sonntag gibt es gestaffelte Ticketpreise und Dauerkarten für die Center Court Tribüne sowie die Sitzplätze auf der rechten Seite des Glascourts. Für die Nebencourts und die Galerie am Center Court gibt es Stehplatzkarten. Die Preise liegen zwischen 5 Euro und 17 Euro pro Tag. Die Dauerkarte für die Haupttribüne kostet 35 Euro (18 Euro ermäßigt für Jugendliche bis 16 Jahre).